Bevölkerungsstatistik
Wie viele Rumäninnen und Rumänen in Deutschland leben, wo sie wohnen und was sie arbeiten. Alle Zahlen stammen aus der amtlichen deutschen Statistik; unter jeder Grafik finden Sie die Quelle und den Link zu den Originaldaten.
Letzte Aktualisierung: November 2026, Daten zum 31.12.2025 (Bevölkerung) und 2026 (Arbeitsmarkt)
Deutschland: wie viele wir sind
Am 31.12.2025 lebten in Deutschland 903.770 Menschen mit rumänischer Staatsangehörigkeit, die viertgrößte ausländische Gruppe nach der türkischen, ukrainischen und syrischen. Ihre Zahl hat sich seit 2006 mehr als verzwölffacht und ist 2025 zum ersten Mal seit vielen Jahren leicht gesunken.
Quelle: Destatis, GENESIS-Online 12521-0002. Tabelle Destatis
Hinweis: Menschen mit doppelter (rumänischer und deutscher) Staatsangehörigkeit sind in diesen Zahlen nicht enthalten. Der Mikrozensus zählt rund 1,1 Millionen Menschen mit Einwanderungsgeschichte aus Rumänien. Mehr bei Destatis
Nach Auslandsvertretungen und Bundesländern
Mehr als ein Drittel der Rumäninnen und Rumänen fällt in den Zuständigkeitsbereich des Generalkonsulats Bonn, das für Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland zuständig ist.
Quelle: Destatis, GENESIS-Online 12521-0021. Tabelle GENESIS
Nach Bundesländern (31.12.2025)
- Baden-Württemberg 179.745 (Generalkonsulat Stuttgart)
- Bayern 210.560 (Generalkonsulat München)
- Berlin 28.625 (Botschaft Berlin)
- Brandenburg 8.980 (Botschaft Berlin)
- Bremen 4.315 (Botschaft Berlin)
- Hamburg 9.895 (Botschaft Berlin)
- Hessen 82.120 (Generalkonsulat Bonn)
- Mecklenburg-Vorpommern 5.165 (Botschaft Berlin)
- Niedersachsen 80.010 (Botschaft Berlin)
- Nordrhein-Westfalen 170.100 (Generalkonsulat Bonn)
- Rheinland-Pfalz 51.165 (Generalkonsulat Bonn)
- Saarland 10.600 (Generalkonsulat Bonn)
- Sachsen 16.080 (Botschaft Berlin)
- Sachsen-Anhalt 11.305 (Botschaft Berlin)
- Schleswig-Holstein 20.535 (Botschaft Berlin)
- Thüringen 14.575 (Botschaft Berlin)
Quelle: Destatis, GENESIS-Online 12521-0021.
Generalkonsulat Bonn und Rhein-Main
In der Region Rhein-Main (Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland) leben 143.885 Rumäninnen und Rumänen. In Hessen sind sie die größte Gruppe aus der EU; die meisten wohnen in Frankfurt, im Main-Kinzig-Kreis und in Offenbach.
Quelle: Destatis, GENESIS-Online 12521-0021.
Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt. Bericht HSL (PDF)
Arbeitsmarkt
Rund 530.000 Rumäninnen und Rumänen sind in Deutschland sozialversicherungspflichtig beschäftigt (Oktober 2025: 531.150). Im Juli 2026 lag ihre Beschäftigungsquote bei 76,2 % und damit über der deutscher Staatsangehöriger (70,2 %). Die SGB-II-Quote (Bürgergeld) betrug 8,8 %, gegenüber 5,2 % bei Deutschen und 18,5 % bei Ausländerinnen und Ausländern insgesamt.
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Migrationsmonitor (Oktober 2026). Datei BA (xlsx)
Warum die Kurve schwankt: Die Beschäftigungsquote rumänischer Staatsangehöriger steigt im Frühjahr und Sommer und sinkt im Dezember und Januar, bedingt durch Saisonarbeit. Zahlen zu unterschiedlichen Stichtagen können deshalb um einige Prozentpunkte abweichen.
In welchen Berufen sie arbeiten
Die meisten Rumäninnen und Rumänen arbeiten in Verkehr, Logistik, Reinigung und Sicherheit, in Produktion und Bau sowie in personenbezogenen Dienstleistungen von der Gastronomie bis zur Pflege. Die Hälfte übt Helfertätigkeiten aus, 44 % Tätigkeiten, die eine Berufsausbildung voraussetzen. Das Anforderungsniveau beschreibt die Stelle, nicht die Qualifikation der Person.
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, „Beschäftigte nach Staatsangehörigkeiten“, 31.03.2026. Tabellen BA (dort auch Daten nach Wirtschaftszweigen)
Hinweis: Am 31.03.2026 waren 520.533 rumänische Staatsangehörige beschäftigt, weniger als im Oktober 2025, bedingt durch den saisonalen Rückgang im Winter.
Zitierhinweis
CROM – Rumänische Gemeinde im Rhein-Main-Gebiet e.V., „Bevölkerungsstatistik: Rumäninnen und Rumänen in Deutschland und Rhein-Main“, Stand November 2026, crom-rhein-main.de/p/bevolkerungsstatistik.html. Für einzelne Zahlen zitieren Sie bitte vorzugsweise die unter jeder Grafik genannte amtliche Quelle.






